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Zalando mal „offline“




Am Montag, den 03.07.2017 besuchte unsere Klasse ABM15B das Zalando Logistikzentrum in Mönchengladbach. Da unsere Mitschülerin Sarah Schmitz momentan bei Zalando ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement macht, ergab sich für uns die Möglichkeit, sich den großen Modeonlinehandel mal „offline“ anzusehen. Wir wurden herzlich von Sarah, ihren Ausbildern und dem „Feel-Good Manager“ von Zalando empfangen.
Von dort aus ging es in einen Präsentationsraum, wo Getränke, Snacks und Goodie Bags schon auf uns warteten. Es folgte eine Präsentation von Sarah über das Unternehmen Zalando und die wichtigsten Eckdaten, die wir wissen mussten, um bei der anstehenden Werksführung nicht den Überblick zu verlieren.
Anschließend wurden wir mit Sicherheitswesten, -schuhen und Headsets ausgestattet. Dann begann die Führung durch das Werk, die der Feel-Good Manager von Zalando übernahm. Vor uns erstreckten sich fußballfeldgroße Hallen mit Regalen, die alle mit den neusten Fashiontrends gefüllt waren. Neben und über uns rutschten gelbe Wannen auf Förderbändern entlang und transportieren die Ware von A nach B. Die einzelnen Abteilungen des Lagers ergeben das Kernstück der Organisation des Zalando Lagers:
  • Retoure: Hier kommt die Ware an, die vom Kunden zurückgeschickt wird.
  • Pick: Hier wird die Ware aus dem chaotischen Lager zusammengepickt, die der Kunde bestellt hat und in Wannen gepackt, die zur nächsten Abteilung geschickt werden.
  • Sort: Hier wird die Ware kommissioniert, damit jeder Kunde auch nur das bekommt, was er bestellt hat.
  • Packing: Hier wird die Ware für den Kunden verpackt.
  • Ship: Hier wird „Tetris gespielt“ und die Ware wird in die LKW-Anhänger der Lieferanten gepackt, um dann zum Kunden gebracht zu werden
Es war beeindruckend, wie schnell und routiniert die Abläufe von der Hand gingen. Die Organisation ist bei Zalando das A und O, deshalb hat auch jede/r Mitarbeiter/in, je nach Position, die eigene T-Shirt Farbe. So weiß jede/r Mitarbeiter/in an wen er sich, mit welchem Problem wenden muss. Zusammengehalten wird das chaotische Lagersystem von einem Warenwirtschaftssystem, ohne das, so der Feel Good Manager, wirklich Chaos entstehen würde.
Resümierend kann man sagen, dass alle begeistert von der Führung durch das Logistikwerk waren. Einige sogar so sehr, dass sie sich direkt erkundigten, wo man sich nach der Ausbildung bewerben kann. Wenn man als Klasse die Chance dazu hat so ein Unternehmen zu besuchen, was eigentlich „nur online existiert“, sollte man diese auch nutzen. Denn nur so kann man sich ein Bild machen, was ein einfacher Klick im Internet hinter den Kulissen alles bewirkt.

J. Bauer, ABM15B
 
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Veröffentlicht
14:17:17 07.07.2017
Jürgen Schiffers